Ausgleichskasse PANVICA
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Mutterschaftsentschädigung

Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Art. 116 Abs. 3 und 4)

Der Bund richtet eine Mutterschaftsversicherung ein. Er kann auch Personen zu Beiträgen verpflichten, die nicht in den Genuss der Versicherungsleistungen gelangen können.

Der Bund kann den Beitritt zu einer Familienausgleichskasse und die Mutterschaftsversicherung allgemein oder für einzelne Bevölkerungsgruppen obligatorisch erklären und seine Leistungen von angemessenen Leistungen der Kantone abhängig machen.

Seit der siebten EO-Revision vom 3. Oktober 2003 erfüllt der Bundesgesetzgeber den Verfassungsauftrag, indem für erwerbstätige Mütter eine Mutterschaftsentschädigung eingeführt wurde. Diese darf aber nicht als Mutterschaftsversicherung bezeichnet werden. Die Mutterschaftsentschädigung ist kein neuer Sozialversicherungszweig. Die Grundzüge der Erwerbsersatzordnung wurden durch die Mutterschaftsentschädigung erweitert.

Die Mutterschaftsentschädigung ist wie die der Erwerbsersatzordnung (EO) als Taggeld- und nicht als Rentensystem aufgebaut. Im Gegensatz zur EO kennt die Mutterschaftsentschädigung keine Minimalansätze und Nichterwerbstätige können keinen Anspruch geltend machen, da die Mutterschaftsentschädigung ausschliesslich auf erwerbstätige Frauen ausgerichtet ist.

Wer hat Anspruch auf die Entschädigung?

  • Arbeitnehmerinnen oder
  • Selbständigerwerbende oder
  • Im Betrieb des Ehemannes, der Familie oder des Konkubinatspartners Mitarbeitende mit einem Barlohn oder
  • Arbeitslose oder solche die bereits ein Taggeld der Arbeitslosenversicherung beziehen oder die Anspruchsvoraussetzungen dafür erfüllen würden oder
  • Bezügerinnen von Taggeldern (auf einem vorangegangenen Lohn berechnet) einer Sozial- oder Privatversicherung wegen Krankheit, Unfall oder Invalidität oder
  • Mütter, die in einem gültigen Arbeitsverhältnis stehen, aber keine Lohnfortzahlung oder Taggeldleistung erhalten, weil der Anspruch ausgeschöpft ist.